Elektrodentypen im Bereich des Elektrodenschweißens
Grundsätzlich gibt es eine Vielzahl von Stabelektroden mit sehr unterschiedlichen Umhüllungen.
Die Art und der Aufbau der Umhüllung bestimmen dabei den Abschmelzcharakter der Stabelektrode und ihre Schweißeigenschaften.
Nach DIN EN ISO 2560-A sind bei Stabelektroden folgende Umhüllungstypen zu unterscheiden:
• A=sauer
• C=zellulose
• R=rutil
• RR=dick rutil
• RC=rutilzellulose
• RA=rutilsauer
• RB=rutilbasisch
• B=basisch
Der Rutiltyp spielt in Deutschland eine dominierende Rolle.
Bei legierten und hochlegierten Stabelektroden trifft man diese Vielfalt von Umhüllungstypen nicht an.
Bei Stabelektroden, die zum Schweißen nichtrostender Stähle (DIN EN 1600) geeignet sind, unterscheidet man lediglich zwischen Rutilelektroden und basischen Typen. Gleiches gilt bei Stabelektroden zum Schweißen warmfester Stähle (DIN EN 1599).
Stabelektroden zum Verarbeiten hochfester Stähle (DIN EN 757) sind nur mit basischer Umhüllung verfügbar.